Blick vom Teich zur Terrasse

Wiesenmargerite mit Sumpfschwebfliege   

Steinsetzung

Mannstreu mit Bienenwolf

’Kyohakuan’ ist der Name eines Gartenhäuschens in einem Kleingarten. Die Übersetzung aus dem Japanischen bedeutet ‘leere, weiße Hütte’ und soll darauf hindeuten, dass es sich hier um einen Rückzugsort aus der nahen Großstadt handelt.

Nach der Übernahme des Gartens wurden bei der Neugestaltung einige zentypische Gartenelemente eingesetzt: geschwungene Wegeführungen mit Trittsteinen, geschnittene Buchsbäume und ein Kiesbett, das einen Wasserlauf symbolisiert (kare sansui), und das in einem kleinen Teich mündet. Später fielen die Buchsbäume dem nach Norden vordringendem Buchsbaumzünsler zum Opfer.

Der Aspekt der Nutzung wurde nicht vernach- lässigt: es gibt eine Rasenfläche für Spiel und Sport, einen Obstgarten mit vielen Obstsorten und eine Terrasse für gesellige Zusammenkünfte.

Ebenso wichtig wie die formale Gestaltung ist die naturnahe Behandlung des Gartens. Pflanzen- und Insektengifte sind tabu. Nahezu alle Garten- abfälle werden über den Kompost recycelt, so dass auch Düngemittel überflüssig werden. Bei der Pflanzenauswahl werden einheimische Sorten bevorzugt, die Nahrung für viele Insekten bieten. Für die Vermehrung der Wildbienen wurde ein Bienenhaus gebaut.

Blick von der Terrasse

Wildtulpe mit                Honigbiene   Apfelbeere und Glockenblume

Goldrute mit Wegwespe