Einzig für die Zwecke der japanischen Teezeremonie errichtet, liegt die schlichte, strohgedeckte Hütte im zugehörigen Teegarten. Teehaus und Teegarten sollen den Eindruck einer im Bergwald gelegenen Eremitenhütte erwecken.

Das Raster der Reisstrohmatten (tatami) gibt die Größe und die Proportionen des Teeraums vor. Einfachste Materialien prägen den Raum - Holz, Lehmputz, papierbespannte Schiebefenster (shoji) und Bambusflechtmatten als Deckenbekleidung - in vollendeter Detailausführung und erhabener Schlichtheit.

Eine Bildnische (tokonoma) enthält den einzigen Schmuck: passend zur Jahreszeit und zum Anlass der Tee-Zusammenkunft ein Rollbild mit einer Kalligraphie sowie ein einfaches Blumenarrangement.

Literaturempfehlung:                                                                                     Wolfgang Fehrer ‘Das japanische Teehaus’